Wiesbaden treibt Ausbau zur LED-beleuchteten Stadt voran


Wie die hessische Landeshauptstadt Ende August 2016 bekanntgab, wird Wiesbaden seinen Ausbau zur LED-beleuchteten Stadt weiter vorantreiben. 218 der energieintensivsten Gebäude der Stadtverwaltung werden bis zum Jahr 2020 mit LED-Technik ausgestattet.

 

Dadurch werden mindestens 3,6 Gigawattstunden Strom und 1 Million Euro jährlich eingespart, was einer Amortisationszeit von maximal vier Jahren entspricht. Außerdem wird der Kohlendioxidausstoß um etwa 2.200 Tonnen pro Jahr gesenkt, was rechnerisch der Kapazität von 22 Hektar, also etwa 30 Fußballfeldern neu angepflanzten Waldes entspricht. „Mit der flächendeckenden Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik erreichen wir nicht nur erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten, dem Wartungsaufwand und den CO2 –Emissionen, sondern leisten durch die Verbesserung der Beleuchtungsqualität und den Einsatz komplett quecksilberfreier Leuchtmittel auch einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und des Arbeitsumfeldes der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte die zuständige Baudezernentin Sigrid Möricke. Möricke ist sich sicher: „Die Entwicklung der Landeshauptstadt zur LED-City lohnt sich daher mannigfach - für die Umwelt, für die Lebensqualität und für die Stadtkasse.“
 

Federführend für das Projekt war das Energiemanagement im Hochbauamt. Die beiden Pilotprojekte Sporthalle Europaviertel und Anton-Gruner-Schule zeigten beeindruckende Weise Einsparungen bei den Beleuchtungskosten von 50 bis 55 Prozent in der Anton-Gruner-Schule und von rund 75 Prozent in der Sporthalle Europaviertel. In der nun anstehenden ersten Stufe der stadtweiten Umsetzung wurden für das laufende Jahr das Rathaus, bei dem die Arbeiten demnächst beginnen, und das kommunale Lichtspieltheater Caligari ausgewählt, das seit dem 1. September 2016 in warmweißem LED-Licht seine Gäste begrüsst. Im Caligari wurden 50.000 Euro investiert, mit jährlichen Einsparungen im Bereich der Beleuchtung in Höhe von 18.000 Euro jährlich wird gerechnet, die Amortisierung der erst in 20 Jahren zu erwartenden Anlage ist somit in etwa 3 Jahren zu erwarten. Außerdem werden jährliche 65 Prozent Einsparung an Energie (60.000 kW) und 65 Prozent weniger CO² (35 Tonnen) erwartet.

 

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Quelle: www.wiesbaden.de


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