Wiesbaden ist grünste Stadt Hessens. Drohen dennoch Citymaut und Fahrverbote für Dieselfahrzeuge?


In 79 deutschen Großstädten leben mehr als 100.000 Einwohner. Und diese lieben es grün, mögen Parks und Wälder, Grünanlagen und Gewässer in ihrer unmittelbaren Nähe. So auch die Wiesbadener, die auf Platz 24 einer satellitengestützten Grün-Auswertung landeten. Vorteil dieser Erhebung mit Hilfe von NASA-Satelliten ist, dass sie nicht nur Wälder, Felder und Parks, sondern auch auch begrünte Dächer, Privatgärten oder Hinterhöfe erfasst und somit ein realistisches und aktuelles Grün-Abbild der Städte liefern kann.

 

Unter dem Titel „Das sind Deutschlands grünste Großstädte“ wurden kürzlich die Ergebnisse der im Auftrag der Berliner Morgenpost durchgeführten Erhebung vorgestellt. Dabei präsentiert sich die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden mit einem Grünanteil von 78 Prozent als„grünste Stadt Hessens“. Der Nachbar Mainz ist mit 64% auf Rang 58, während Frankfurt mit 58% auf Platz 67 rangiert. Offenbach liegt 65% und dem 55. Rang hinter Darmstadt zurück, das mit 72% auf Platz 35 landet und somit die drittbeste hessische Stadt ist. Hessen-Silber geht an Kassel mit 75% Grünanteil, was dem 27. Platz entspricht. Die ersten drei Plätze im deutschlandweiten Vergleich belegen Siegen (86%, Platz 1), Göttingen (85%, Platz 2) und Berglisch-Gladbach (84%, Platz 3).

 

Zur guten Platzierung Wiesbadens sagte der zuständige Dezernent Dr. Oliver Franz: „Ein tolles Ergebnis, das uns zeigt, dass unsere Bemühungen fruchten, Wiesbaden als grüne Stadt zu erhalten. Sicher trägt dazu nicht zuletzt auch die diesjährige Pflanzung von 200 neuen Bäumen als Straßenbegleitgrün und die liebevolle Pflege der Grünflächen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamtes bei“.

 

Ob dessen ungeachtet wirklich Fahrverbote für Dieselfahrzeuge und eine Citymaut drohen, wie Anfang des Jahres zu lesen war, ist noch offen. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden sah zumindest zu verkehrsbeschränkenden Maßnahmen keine Alternative und drohte dem Umweltministerium des Landes Hessen ein Zwangsgeld von 10.000,00 Euro an, „wenn es nicht innerhalb von neun Monaten (Wiesbaden) beziehungsweise zwölf Monaten (Darmstadt) die jeweiligen Luftreinhaltepläne so ändert, dass der seit 2010 geltende Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) so schnell wie möglich eingehalten wird.“

 

Details + Quelle: www.morgenpost.de


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