Impfaktion in Stuttgart: Gesundheitsamt wirbt mit Plakaten und CityCards für proaktiven Gesundheitsschutz


Gerade unter Eltern von Kindern und Jugendlichen machen sich Impfgegner immer mehr breit. So klagen Kinderärzte zunehmend über den oft gravierenden Unfug, den diese halbaufgeklärten medizinischen Laien in ihrer Furcht vor Impfstoffen von sich geben.

 

Mal heißt es, die Impfstoffe wären nicht getestet oder würden das Immunsystem überlasten. Dann wieder, die Erreger wären allesamt noch nie gesehen worden und könnten somit weder Masern, Mumps und Röteln, noch Kinderlähmung oder Grippe auslösen. Auch die Illusion, dass Impfungen überflüssig seien, weil ja eine hohe Durchimpfungsrate bei der deutschen Bevölkerung existiere und man dadurch automatisch geschützt sei oder dass man ja im Erkrankungsfalle einfach ein paar Antibiotika verschreiben könne, hält sich hartnäckig. Diese und andere Mythen werden übrigens fachlich und laienverständlich widerlegt auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes (RKI), das als Bundesinstitut für die Krank­heits­über­wa­chung und -vorsorge der Bevölkerung in Deutschland zuständig ist. Zu den primären Aufgaben des RKI gehören die Erken­nung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere von Infek­tions­krank­heiten. Und von denen sind eben viele durch Impfungen gut im Zaume zu halten.

 

Das Gesundheitsamt in Stuttgart nimmt nun die erfolgreiche Impfkampagne in 2015 zum Anlass, erneut auf das Thema Impfen aufmerksam zu machen und wirbt dafür mit kostenlosen CityCards und Plakaten. Dabei zeigen die Postkarten Viren und Bakterien in starker Vergrößerung und sind mit markieren Slogans garniert. Die Karten liegen in Stuttgarter Cafes, Bars und Restaurants sowie in Arztpraxen und an anderen Orten mit starkem Publikumsverkehr aus.


Zielgruppe der aktuellen Kampagne sind besonders Jugendliche und junge Erwachsene, die an ihren Impfschutz erinnert werden sollen. Dabei stehen neben den sexuell übertragenen Papillomaviren auch Hirnhautentzündung, Windpocken und Kinderlähmung im Fokus. Krankheiten, die auch in dieser Altersgruppe auftreten können und oft schwerwiegend verlaufen. Um so wichtiger ist ein aktueller Impfstatus, so Werner Wölfle, Bürgermeister für Soziales und gesellschaftliche Integration: „Wer im Kindesalter die Impfung gegen die Windpocken oder die Windpocken selbst noch nicht bekommen hat, trägt im Erwachsenenalter ein höheres Risiko schwererer Nebenwirkungen dieser Erkrankung."


Weiterführende Informationen rund ums Impfen finden Interessierte unter www.impfen-info.de, www.mach-den-impfcheck.de und www.stuttgart.de/impfberatung. Die telefonische Impfberatung der Stadt Stuttgart berät zu allen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim RKI empfohlenen Impfungen und ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Impfungen für Erwachsene Dienstag und Donnerstag 9:30 bis 12 Uhr (0711-216-59333), Impfungen für Kinder und Jugendliche: 0711-216-59433.

 

Details + Quelle: www.stuttgart.de

 

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