Leipzigs Musikerbe-Stätten haben Bewerbung für das Europäische Kulturerbe-Siegel eingereicht


Das Europäische Kulturerbe-Siegel wurde 2011 von der EU eingerichtet und hat seither europaweit bereits 29 Stätten ausgezeichnet, in Deutschland das "Hambacher Schloss" und "Die Rathäuser von Münster und Osnabrück - Stätten des Westfälischen Friedens". Wie die Kultusministerkonferenz bekanntgab, befürwortete dessen Expertengremium jetzt die Bewerbung der Stadt Leipzig um das begehrte Kulturerbe-Siegel.

 

Der Antrag "Leipzigs Musikerbe-Stätten – Leipzig’s Musical Heritage Sites" wird als einzige deutsche Bewerbung zur Entscheidung bei der Europäischen Kommission eingereicht. Unter diesem Titel sind namhafte Institutionen der Musikgeschichte und -gegenwart mit internationalem Ruf und Einfluss zusammengefasst, wie die Thomaskirche, Nikolaikirche, Alte Nikolaischule, Bach-Archiv, Hochschule für Musik- und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy", Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus, Verlagshaus C. F. Peters mit Grieg-Begegnungsstätte sowie Gewandhaus. Gewichtige Namen von Musikern internationalen Ranges sind mit diesen musikalischen Orten verknüpft: Von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann über Edvard Grieg und Leoš Janáček bis hin zu Richard Wagner und Gustav Mahler. Die Nominierung würdigt die Stadt somit als Geburts-, Arbeits- und Lebensort  berühmter Komponisten, als Standort internationl prägender Orchester, Chöre und Musikverlage und als bedeutenden Teil der deutschen und europäischen Kunst- und Musikgeschichte. Einen wichtigen Vermittlungsaspekt innerhalb der Bewerbung übernimmt die Initiative "Leipziger Notenspur", die sich seit langer Zeit für eine stärkere öffentliche Wahrnehmung des Leipziger Musiklebens einsetzt.

 

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Senatorin Dr. Claudia Bogedan, gratulierte der Stadt Leipzig und dem Freistaat Sachsen: „Die Nominierung unterstreicht in eindrucksvoller Weise, wie die Sprache der Musik von Leipzig aus nationale Grenzen überwand und auch weiter überwindet, wie sie selbst in Kriegszeiten im Ausland gehört wurde und bis heute Brücken zu bauen vermag." Und Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt, ist sich sicher: „In keiner anderen europäischen Metropole ist der genius loci spürbarer als in Leipzigs Musikerbe-Stätten: Die beiden historischen Kirchen im Stadtzentrum, die Komponisten- und Verlagshäuser sowie die Ausbildungsorte und Konzerthäuser lassen bis heute auf engstem Raum die Musiktradition lebendig werden. Musik besitzt in Leipzig eine starke Authentizität, eine aktuelle Aufführungspraxis auf höchstem Niveau und ein hohes Entwicklungspotential."

 

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Quelle: www.leipzig.de


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