Freie und Hanse- und Biostadt Hamburg – Senat beschließt Neuausrichtung der Agrarpolitik


Bio ist in, und Bio tut gut. Den Menschen, der Natur und der Agrarwirtschaft. Deswegen hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg Mitte September 2016 beschlossen, dass die ökologische und regionale Erzeugung in der Stadt mehr Gewicht bekommen und Hamburg Bio-Stadt werden soll.

 

Im Fokus stehen neben der öko-regionalen Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten die gesunde Ernährung und ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften. So sollen die Bio-Anbauflächen deutlich vergrößert und damit mehr Anbietern Raum gegeben werden. Das spiegelt den Wunsch vieler Verbraucher, die Öko- und Bio-Produkte mit hervorragender Qualität und mit kurzen Transportwegen sowie transpareten Handelsketten fordern. Dabei sind ökologisch erzeugte Produkte nicht nur wirtschaftlich ein Faktor, der zunehmend Bedeutung gewinnt, sondern leisten einen erheblichen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften: schonende Bodenbearbeitung, reduzierte Abwasserbelastung, Förderung der Artenvielfalt und dem verbesserter Klimaschutz sind hier nur einige Faktoren, die Bio zum weichen Standortfaktor machen.

 

Die Stadt Hamburg tritt zudem dem Bio-Städte-Netzwerk bei, in dem Städte, Kommunen und Landkreise mit Politik und Verwaltung Ideen zur Wirtschaftsförderung in der Bio-Branche diskutieren und umsetzen. Dem Netzwerk gehören neben Karlsruhe, Lauf, Heidelberg und Augsburg bereits Bremen und Heidelberg an. Auch Freiburg, Nürnberg, Darmstadt und München sind bereits Bio-Städte. Das Bio-Städte-Netzwerk will den Ökolandbau und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung fördern, will Bio-Lebensmitteln den Vorrang in öffentlichen Einrichtungen, bei Veranstaltungen und Märkten geben und besonders bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen Bio-Lebensmittel bevorzugen. Das Netzwerk will zudem mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen Verbraucher, Betriebskantinen und Cateringunternehmen informieren und Arbeitsplätze in der Zukunftsbranche Bio fördern. Auch die staatliche Förderpolitik soll stärker auf die Bio-Branche ausgerichtet und agrar- und wirtschaftspolitische Maßnahmen enger mit den kommunalen verknüpft werden. Das Netzwerk wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

 

Senator Frank Horch ist sich sicher: „Der Beitritt zum Bio-Städte-Netzwerk und die damit verbundene Positionierung Hamburgs als Bio-Stadt hat eine weitreichende Wirkung in die Agrar- und Ernährungswirtschaft, die nicht an den Toren Hamburgs aufhört. Es handelt sich um eine Chance, mit geringem finanziellem Einsatz eine große Auswirkung auf die Hamburger Agrarwirtschaft zu erzielen und die Wirtschaftszweige Produktion, Verarbeitung und Handel in Hamburg zu fördern. Die Strahlkraft dieses Prozesses reicht spürbar bis auf die Bundesebene.“

 

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Quelle: www.biostaedte.de


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