Überdecklung der A7 in Hamburg schreitet voran – damit zusammenwächst, was zusammengehört


Überdeckelungen von Autobahnabschnitten in Stadtnähe sind ein modernes Mittel, um mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Einerseits wird so der Lärmschutz der Anwohner deutlich verbessert, andererseits werden zusätzliche Flächen geschaffen, die entweder mit dringend benötigten Wohn- oder auch Gewerbebauten sowie mit Parks und anderen Grünanlagen versehen werden können.

 

Nun geht es auch in der Hansestadt Hamburg weiter voran mit der Eindeckelung der staugeplagten Autobahn A7. Derzeit betreibt die Bundesrepublik Deutschland als Verantwortliche für Bundesautobahnen den sechs- bzw. achtstreifigen Ausbau der A 7 nördlich des Elbtunnels, betroffen ist davon neben Hamburg auch das Land Schleswig-Holstein. Der „lange Deckel“ ist eines der bedeutendsten Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekte der Stadt und soll neben einer deutlich erhöhten Leistungsfähigkeit der Autobahn und einer verbesserten Verkehrssicherheit auch für die Stadtentwicklung Vorteile bringen.
 

„Der Ausbau der A 7 mit Überdeckelung verschiedener Abschnitte zu einer leistungsstarken Nord-Süd-Verbindung ist für Hamburg als der zentrale Logistik-Knotenpunkt  Nordeuropas von großer Bedeutung. Wenn dabei die Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich der Autobahn durch ein ausgeklügeltes Lärmschutzkonzept Lebensqualität gewinnen, kann man das Projekt nur als Paradebeispiel erfolgreicher  Verkehrsplanung bezeichnen“, so Senator Frank Horch zu dem Mammutprojekt. So werden nach Überdeckelung im Stadtteil Altona auf dem Tunnel eine öffentliche Parkanlage und Kleingärten angelegt. Baubeginn in Altona soll Ende 2019/Anfang 2020 sein, abhängig von der Sicherstellung des Baurechts mittels Planfeststellungsverfahren. Durch den begrünten Deckel werden die durch die Autobahn bislang getrennten Stadtteile wiedervereint und die historischer Parkanlagen beiderseits der A7 wie Bonnepark und Lutherpark in Altona wachsen wieder zusammen.

 

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt ist sich sicher: „Der lange Deckel ist ein Gewinn für den Hamburger Westen und ein entscheidender Schritt für die Hamburger Stadtentwicklung insgesamt. Hier wachsen getrennte Stadtteile wieder zusammen, die Anwohner werden vom Lärm der Autobahn entlastet und es entstehen mehr als 3.200 neue Wohnungen sowie zahlreiche Parks und Kleingärten. Der Gewinn an Lebensqualität in Altona ist verbunden mit umfangreichem Wohnungsbau – und das ist ein Gewinn für ganz Hamburg.“

 

Auch neue Wohngebiete entstehen in den lärmberuhigten Bereichen an den Deckelseiten: Auf einer Fläche von rund 58 Hektar sollen mehr als 3.200 Wohneinheiten entstehen, davon mehr als 2.500 in Altona und 700 in Eimsbüttel. Auf den drei Deckeln Schnelsen, Stellingen und Altona werden rund 23 Hektar Grünflächen geschaffen werden. Mit einer Schichthöhe von 1,20 Meter können Kleingärten auf die Deckel verlagert werden. Die Kleingarteneigner, die dort keinen Platz finden, bekommen zeitgerecht Ersatzflächen außerhalb der Deckel empfohlen, z.B. im Altonaer Kleingartenverein Diebsteich-Bornkamp.

 

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Details + Quelle: www.hamburg.de


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