Hotline der IHK zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt


Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), ist überzeugt: Deutsche UnternehmerInnen können dabei helfen, Flüchtlingen Zukunftschancen in Deutschland zu geben und damit perspektivisch auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. So jedenfalls ermuntert er KMUs in dem aktuellen Leitfaden für Unternehmen unter dem Titel „Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung“.

 

Der Leitfaden des DIHK soll interessierten und engagierten Firmen dabei helfen, einen Weg durch die vielen, oft schwer veständlichen gesetzlichen Bestimmungen zu finden und geeignete Informations- und Hilfsangebote zeigen. Der Leitfaden bietet Wissenswertes zu „Aufenthaltsstatus und -dauer, Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika, der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Sprachförderung und Fragen der Integration vor Ort.“ Da sich gesetzliche Grundlagen jedoch ändern und das Beratungsangebot der einzelnen Kammern stetig an die lokalen und regionalen Erfordernisse angepasst wird, empfiehlt es sich, die örtliche IHK direkt anzusprechen.

 

In Freiburg können sich Unternehmen dazu an die neue Hotline der IHK Südlicher Oberrhein wenden. Diese beantwortet Fragen wie „Kann ich einen Flüchtling in meinem Betrieb als Azubi einstellen?“, „Welche Unterstützungsangebote gibt es?“ oder auch „Muss die Beschäftigung eines Flüchtlings durch die Ausländerbehörde oder Arbeitsagentur genehmigt werden?“ und „Welche Regularien gibt es für Flüchtlinge, die eine Stelle antreten, ein Praktikum absolvieren oder eine Ausbildung beginnen wollen?“

 

Die IHK reagiert damit auf den Bedarf der Unternehmen, sich zu diesen Themen rechtssicher, aktuell und schnell informieren zu wollen. Denn viele Unternehmen haben zwar ein großes Interesse daran, Flüchtlinge zu beschäftigen, auszubilden oder als Praktikanten zu besdchäftigen, wissen aber schlichtweg nicht, wie sie dabei vorgehen und was sie beachten müssen. So ist Simon Kaiser, Leiter des Geschäftsbereichs Berufsbildung bei der IHK Südlicher Oberrhein, überzeugt, mit der neuen Hotline ein gutes Angebot geschaffen zu haben, um KMUs bei der Integration von Flüchtlingen zu unterstützen: „Mitgliedsunternehmen, die jungen Flüchtlingen durch ein Orientierungspraktikum oder eine Ausbildung eine Perspektive geben möchten oder überhaupt Fragen zum Thema haben, können sich an uns wenden."

 

Die Mitarbeiter der Kammer sind ab sofort werktags von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0761/3858-333 erreichbar.

 

Details + Quelle: www.suedlicher-oberrhein.ihk.de


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