Sonderausstellung zum 200. Geburtstag im Frankfurter Stoltze-Museum


Vermutlich kennt es jeder echte Frankfurter und würde es sofort mit seinem Herzblut unterschreiben: Das berühmte Zitat von Friedrich Stoltze, das seinem Loblied auf die Stadt am Main entspringt:

 

„Es is kaa Stadt uff der weite Welt,
die so merr wie mei Frankfort gefällt,
un es will merr net in mein Kopp enei,
wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!“

 

Ob dieses Gedicht des bekannten Lokalpatrioten und Satirikers auch Eingang in die Sonderausstellung anlässlich seines 200. Geburtstags findet, müssen die Besucher schon selbst herausfinden. Dazu ist Gelegenheit im Stoltze-Museum, die noch bis zum 30. Dezember 2016 montags bis mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr sowie donnerstags zwischen 9 und 18 Uhr auf der Galerie im Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse (Neue Mainzer Straße 49) zu sehen ist. Die Sonderausstellungwürdigt das Schaffen und Wirken des großen Frankfurters, der sich nicht nur als Dichte, sondern auch als Demokrat einen Namen machte. Kulturdezernentin Ina Hartwig ist überzeugt: „In Friedrich Stoltze verbinden sich die besten Traditionen Frankfurts: Eine urdemokratische Gesinnung und ein offener Geist, der mit Witz und Eigensinn dem Frankforterischen zu literarischen Weihen verholfen hat.“

Die Ausstellung zeigt neben Stoltze als Privatmann auch den überzeugten Frankfurter und den vielseitigen Schriftsteller und Dichter. Dazu ordnet die Ausstellung die wichtigsten Ereignisse seiner Zeit in sein Schaffen ein und präsentiert Menschen, die sein Werk beeinflussten. Der letzte Abschnitt zeigt, wie Stoltzes Werk, seine Gedanken, seine Ideen bis in die heutige Zeit nachwirken und Spuiren hinterlassen. Zu sehen sind Fotos, Karikaturen und Texte von Originalen aus Stoltzes Nachlass und Leihgaben aus Privatbesitz.

 

Das Stoltze-Museum wird aus Verbundenheit zu Frankfurt und dem Namensgeber von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse getragen. Es wurde 1978 eingerichtet. Friedrich Stoltze, der von 1816 bis 1891 lebt, war u.a. Herausgeber und Autor der von ihm ins Leben gerufenen satirischen Wochenzeitschrift „Frankfurter Latern“. In der Dauerausstellung des Stoltze-Museums ist auf der Galerie im Kundenzentrum u.a. ein Stoltze-Zimmer mit Originalmöbeln des Dichters zu sehen. Regelmäßig finden Lesungen, Vorträgen und Gruppenführungen statt. Details finden Interessierte auf der Webseite

 

Datum: Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr
Ort: Stoltze-Museum in der Galerie im Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49, Frankfurt am Main

Kosten: Eintritt kostenfrei

Details + Quelle: www.frankfurt.de

 

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