Klimaschutzpakt in Frankfurt unterzeichnet


Mitte September 2016 haben neun bekannte Unternehmen aus dem Rhein-Gebiet, darunter der Autohersteller Opel und der Industrieparkbetreiber Infraserv Höchst, einen Klimaschutzpakt unterzeichnet. Darin verpflichten sie sich u.a., in den nächsten zwei Jahren 5 Prozent Energie einzusparen.

 

Bei der Unterzeichnung dieser Zielvereinbarung mit der Industrie, bei der neben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig auch die Vertreter der teilnehmenenden Unternehmen anwesend waren, zeigte sich Heilig überzeugt: „Sie dokumentieren damit ihre Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und zu den Klimaschutzzielen von Bund, Land und Stadt beizutragen.“

 

Ziel des Klimaschutzpakts ist es, bei der Heizenergie knapp 38 Millionen Kilowattstunden einzusparen, im Bereich Strom sollen es mehr als 12 Millionen Kilowattstunden sein. Diese Energiemenge würde genügen, um eine Kleinstadt mit rund 8.000 Einwohnern versorgen. Um den dadurch verursachten CO2-Ausstoß auszugleichen, wäre ein Drittel des Frankfurter Stadtwaldes erforderlich. Das Energieeinsparziel liegt bei insgesamt 5% und das CO2-Einsparziel bei 6%, jeweils zu erreichen bis 2018.

 

Initiiert wurde das Lernende Energieeffizienznetzwerke (LEEN) vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main und Arqum, sein primäres Ziel ist es, in den teilnehmenden Unternehmen wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale zu identifizieren und Massnahmen umzusetzen, um diese Einsparungen zu sichern. Das LEEN Frankfurt Rhein-Main startete bereits im April 2015 mit neun Firmen, in denen insgesamt mehr als 40.000 Menschen beschäftigt sind und die mit ihrer Produktion erheblichen Einfluss auf die Klimabilanz haben. Unter den im LEEN vereinten Firmen sind neben den beiden bereits erwähnten Unternehmen das Wiesbadener Pharmaunternehmen Abbott, die Firma Dilas (Mainzer Laserhersteller) sowie Glockenbrot, die Bäckerei aus Frankfurt-Fechenheim. Außerdem an Bord sind der Mineralwasserhersteller Hassia aus Bad Vilbel, die LSG Skychefs (Caterer und Dienstleister für die Lufthansa, Gateway Gardens) sowie der Dental-Produktehersteller Sirona aus Bensheim und WeylChem, die Frankfurt-Griesheim Grundprodukte für die Agrarchemie produzieren.

 

Details + Quelle: www.frankfurt.de

 

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