Wissenschaftsstadt Darmstadt bekämpft Eichenprozessionsspinner


Eichenprozessionsspinner befallen als ingesamt relativ seltene Schädlinge Eichen in Forstbeständen und sind recht unscheinbare, graubraune nachtaktive Falter, die zwischen Ende Juli und Anfang September ihre Runden drehen. Sie sind an sich für den Menschen ungefährlich, riskant können dagegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners sein, genauer gesagt die Raupen im dritten von final sechs Larvenstadien.

 

Diese Raupen schlüpfen je nach Witterung im April und Mai und entwickeln sich bis Ende Juni/Anfang Juli weiter, ehe sie sich verpuppen und zu Faltern werden. Die Raupen sind zwischen wenigen Millimetern und fünf Zentimetern groß, haben eine gelblich-braune, später schwärzlich-graublaue Farbe und sind an verschiedenen Eichenarten, hauptsächlich an Stiel- und Traubeneichen zu finden.

 

Ab dem 3. Larvenstadium bilden sie Brennhaare aus, die für Menschen belastend und gesundheitsgefährend sein können. Bei entsprechend disponiblen Personen können Juckreiz, Hautentzündungen und sogar allergische Schocks auftreten. Die Brennhaare können bei günstiger Strömung über große Distanzen getragen werden und halten sich über mehrere Jahre hinweg. Da sie nahezu unsichtbar sind, sind sie, wenn sie sich festgesetzt haben, aus Kleidung, Schuhen und Haut kaum zu entfernen. Weil die Population der Eichenprozessionsspinner in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen ist, werden im Mai 3370 Bäume prophylaktisch mit einem biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt. Betroffen sind Eichen im gesamten Darmstädter Stadtgebiet, auf Spielplätzen, Friedhöfen, in öffentlichen Grünanlagen und Straßen, in Kindergärten, Schulen und Freibädern und im Vivarium.

 

Details + Quelle: www.darmstadt.de


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