2. Preis für Ansgari Bremen im Innenstadt-Wettbewerb BID-Award


Der BID-AWARD ehrt alljährlich Projekte, die erfolgreich zur Attraktivitätssteigerung, Stärkung und Revitalisierung von Innenstädten, Stadtteilzentren, Wohnquartieren und Gewerbezentren beitragen. Damit bekommt das bewundernswerte Engagement der oft privaten Eigeninitiativen von örtlichen Unternehmern, Einzelhändlern, Gastronomen und Dienstleistern öffentliche Wertschätzung.

 

Bewerben können sich die Initiatoren von aktuell laufenden Projekten im Themenfeld Business Improvement District (BID). Business Improvement Districts (BIDs) werden von Eigentümern, Gewerbetreibenden und Kommunen organsiert mit dem Ziel, gemeinsam für attraktivere Stadtteile zu sorgen. So kümmern sich BIDs um die Erneuerung und Aufwertung von Einkaufsstraßen durch neue Gehwege oder Grünanlagen, konzipieren neuartige touristische Highlights im Stadtraum und informieren darüber auch in den Medien. Die eingereichten Projekte werden anhand der folgenden Kriterien beurteilt: Organisationsgrad, Strategien und Maßnahmenbeschreibung, Darstellung der Zusammenarbeit im Lenkungsgremium, Vorlage von Evaluationsergebnissen / Wirkungen des BIDs sowie BIDs in der Stadt – Integration in das Stadtmarketing.

 

Den diesjährigen Wettbewerb, bei dem erstmalig außerhalb Deutschlands liegende Stadtentwicklungsprojekte teilnahmen, gewann die Ortschaft Newcastle upon Tyne. Sie bekam den begehrten Preis des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) für ein BID, das eine ganze Innenstadt aufwertet. Dabei setzt sich das Projekt „Alive after 5“ für einheitliche Ladenöffnungszeiten ein. Juryvorsitzende Tine Fuchs vom DIHK über die Entscheidung: „Von dem Sieger aus dem Nordosten Englands können ähnliche Initiativen aus unserem Land noch sehr viel lernen."

 

Den zweiten Platz konnte der Innovationsbereich Ansgari in Bremen einheimsen, das mit sieben teilnehmenden Grundstücken kleinste BID Deutschlands. Hautargument für die Jury war die Wiederbelebung  der leerstehenden Ladenpassage Lloydhof durch eine gelungene Mischung von etablierten Einzelhändlern und Existenzgründern. Das citylab Bremen wurde bereits Ende April 2016 mit neuem Namen, eigenem Logo und Webpräsenz eröffnet. Der freundliche gestaltete Ansgarikirchhof, der zum Ausruhen und Plaudern verführt, das öffentliche WLAN und die Sonderaktionen wie Frühshoppen mit Live-Musik locken unterschiedliche Zielgruppen zum BID Ansgari. Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, zeigte stolz auf den 2. Preis: "Ich freue mich sehr über die Auszeichnung des Ansgari-Quartiers und bedanke mich bei allen Akteuren für deren Engagement. Das Konzept der Zwischennutzung durch das citylab hat den Lloydhof für ein neues Publikum geöffnet und führt damit zu einer Wiederbelebung des Ansgari-Quartiers."

 

Das BID Opernboulevard in Hamburg bekam den dritten Preis für seine Einkaufs- und Ausgehmeile mit Wohlfühlcharakter, der u.a. durch ein spezielles Winterlicht vermittelt wird.

 

Die Auszeichnungen wurden im Rahmen des 8. BID-Kongresses des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Wuppertal verliehen. In der Jury fanden sich BID-Experten deutscher Industrie- und Handelskammern und des DIHK.

 

Details + Quelle:

www.senatspressestelle.bremen.de

www.handelskammer-bremen.de

 

 

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