9. Forum Wissenschaftskommunikation Anfang Dezember in Bielefeld


Vom 5. bis zum 7. Dezember 2016 findet das nunmehr 9. Forum Wissenschaftskommunikation in der Stadthalle in Bielefeld statt. Zum Themenschwerpunkt „Wissenschaft für alle!?" haben die Veranstalter, von „Wissenschaft im Dialog“ einer Initiative der deutschen Wissenschaft, eine abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

 

Ziel der Initiative ist es, allen drei beteiligten Gruppen einen Austausch zu ermöglichen: Wissenschaftler werden darin unterstützt, interessierten Laien die eigene Arbeit und deren gesellschaftliche Bedeutung näherzubringen, Bürger profitieren von den Wettbewerben und anderen Veranstaltungen, die ihnen Gelegenheit geben, sich zu informieren, zu experimentieren und mit Wissenschaftlern Ansichten zu diskutieren und den Vertretern der Kommunikationsbereiche bietet die Initiative eine Plattform zum Vernetzen, Austauschen und Weiterbilden. Dementsprechend bitete auch das aktuelle Forum Wissenschaftskommunikation ein Programm mit Inhalten für Jedermann: Von einer Session zum Thema Chancengleichheit und Inklusion für Wissenschaftler, über Storytelling als Kommunikationsmethode und der Frage, wie Wissenschaft und Beratung gegeneinander und miteinander arbeiten, Stichwort Lobbyismus bis hin zu einem Workshop über die Offene Online-Kurse (sogenannte MOOCs). Daneben beschäftigen sich Sessions mit Fragen der zielgruppengerechten Aufbereitung und Kommunikation von wissenschaftlichen Themen, die oft als schwer verständlich und sperrig gelten, mit Pfiff und ungewöhnlichen Methoden aber oft eine Vielzahl von Laien erreichen können. Außerdem stehen Fragen nach dem Umgang mit der virtuellen Realität oder mit Glaubenskriegern und Verschwörungstheoretikern in den sozialen Medien auf dem Programm.

 

Unter den Keynotespeakern ist Prof. Dr. Andreas Zick (Universität Bielefeld), der als Sozialpsychologe, Konfliktforscher und diesjähriger Communicator-Preisträger die Ursachen, Formen und Folgen innergesellschaftlicher Konflikte erforscht und sich dabei auf Themen wie Diskriminierung von und Gewalt gegen ethnische oder religiöse Minderheiten und radikale Einstellungen und Gewalt von Jugendlichen und Fußballfans konzentriert. Daneben tritt Keynote-Speakerin Melanie Smallman, britische Forscherin, Kommunikationsspezialistin und politische Beraterin auf. Smallman setzt sich für die Verknüpfung von Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft ein und erforscht am University College London (UCL) die Art und Weise, wie die Gesellschaft neue und kommende wissenschaftliche und technologische Entwicklungen verstehen lernen und wie dieses Verständnis die Forschungspolitik beeinflussen kann.

 

Die Tagungsgebühr beträgt 250 Euro (ermäßigt 150 Euro) für die Teilnahme an zwei oder drei Veranstaltungstagen und 160 Euro (ermäßigt 100 Euro) für die Teilnahme an einem Veranstaltungstag. Die Anmeldung ist online über die Webseite möglich.

 

Datum: 5.-7. Dezember 2016

Ort: Stadthalle, Bielefeld

Details + Quelle: www.wissenschaft-im-dialog.de

 

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