Sonderausstellung International Packaging Design


Noch bis zum 30. Oktober 2016 steht das Museum Huelsmann in Bielefeld im Zeichen der angewandten und gewerblichen Kunst. So werden im Paternoster der Weißen Villa im Rahmen der Sonderausstellung „International Packaging Design – Selected by Red Dot“ Verpackungsformen gezeigt, während sich die zweite und parallel stattfindende Sonderausstellung dem Plakat als Werbeträger widmet.

 

In der Studioausstellung im Paternoster der Weißen Villa werden sechzehn Beispiele internationalen Verpackungsdesigns gezeigt, die mit den renommierten Red Dot Design Preisen ausgezeichnet wurden. Darunter sind zeitgemäße, kreative Produkthüllen, die ihren Inhalt beschreiben, ihn aufwerten, die den Blick darauf verändern und die auch losgelöst von ihrer Funktion als ästhetisch wahrnehmbares Objekt bestehen. Das Red Dot Design Museum Essen zeigt dabei in Bielefeld vorwiegend Exponate, die mit dem "Red Dot: Best of the Best" oder dem "Red Dot: Grand Prix" ausgezeichnet und geadelt wurden. Die gezeigten Arbeiten kommen u.a. aus Japan, Schweden, Südkorea, Griechenland, Großbritannien und Russland und präsentieren klassische Gestaltungsaspekte des modernen Verpackungsdesigns in Bezug auf Internationalität, Material, Farb- und Formgebung für Konsumartikel.

 

Passend dazu kam jüngst die Meldung, dass die Bielefelder Designer Kai Uetrecht und Ulli Finkeldey, Inhaber der Agentur „nexus product design“, mit dem „Red Dot Product Design Award: Best of the Best 2016“ ausgezeichnet wurden. Diese höchste zu vergebende Red Dot-Kategorie wurde an insgesamt 79 Designer weltweit vergeben, Uetrecht und Finkeldey bekamen sie für den Waschplatz Emco Touch der Emco Bad aus Lingen.

 

In der zweiten zeitgleich präsentierten Sonderausstellung „Das Plakat – Kunst der Straße (1890 – 1910)“ werden Plakate als separate Werbe- und auch Kunstform gezeigt. Gerade in den Jahren um 1900 mauserten sich Plakate vom schnöden Werbemittel zur eigenen Kunstgattung und wurden somit zum begehrten Kunst- und Sammelobjekt. Wegweisende Gestalter waren dabei Jules Chéret, Eugène Samuel Grasset, Alfons Mucha und Henri de Toulouse Lautrec. Die Sonderausstellung zeigt aus der bedeutenden Plakatsammlung der Flensburger Museen eine Auswahl von etwa 60 Exponaten, wobei als wiederkehrendes Thema die Weltausstellung 1900 in Paris hervorzuheben ist. Als wichtiges Zeitzeugnis demonstrieren die Plakate allerdings auch das damals vorherrschende Frauenbild, das sich insbesondere in Fahrrad- und Zigarettenwerbung niederschlägt.

 

Die beiden Sonderausstellungen enden am 30. Oktober 2016 mit der Finissage, die um 17 Uhr stattfindet und von Prof. Dr. Hildegard Wiewelhove moderiert wird.

 

Datum: jeweils bis 30. Oktober 2016, Di-Sa 14–18 Uhr, So 11–18 Uhr
Ort: Museum Huelsmann, Kunst + Design, Ravensberger Park 3, 33607 Bielefeld 
Kosten: 7 € (regulär), 4 € (ermäßigt)
Details + Quelle: www.museumhuelsmann.de
 

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