Volksbühne und Maxim Gorki Theater als Theater des Jahres ausgezeichnet


Mit der Volksbühne und dem Maxim Gorki Theater wurden kürzlich gleich zwei Berliner Theater mit der Auszeichnung als „Theater des Jahres“ geehrt. Auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, zeigte sich stolz: „Ich beglückwünsche Frank Castorf, Shermin Langhoff, Jens Hillje zu dieser Ehrung.

 

Die Theaterstadt Berlin und ihr Publikum freuen sich gemeinsam mit den beiden im Wortsinne „ausgezeichneten“ Bühnen, den Schauspielerinnen und Schauspielern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Volksbühne und Maxim Gorki Theater. Die Ehrung ist Beleg dafür, welchen Stellenwert Berlin als Kulturhauptstadt und Theater-Metropole einnimmt und wie weit die innovative und kreative Kunstszene über die Grenzen der Stadt strahlt.“ Die Wahl der Berliner Volksbühne kommt für Kenner der kulturpolitischen und Theater-Szene angesichts des nun beginnenden letzten Castorf-Jahres wenig überraschend. Die Volksbühne war bereits 1993 unter ihrem langjährigen Intendanten Frank Castorf unter den Ausgezeichneten. Auch das Maxim Gorki-Theater ist bereits unter den Preisträgern gewesen, 2014 unter Intendantin Shermin Langhoff.

 

Seine „vielsprachige Nahost-Versöhnung“ mit dem Titel „The Situation“ von Yael Ronen wurde mit fünf Simmen das „Deutschsprachige Stück des Jahres“. Als „Inszenierung des Jahres“ wurde die Neuinterpretation von Ibsens Drama „John Gabriel Borkman“ von Simon Stone in einer Koproduktion von Wiener Burgtheater und Schauspiel Basel gewürdigt.

 

Darstellerin des Jahres wurde mit 6 Stimmen die Schauspielerin Caroline Peters. Auf dem 2. Platz der Liste mit den Schauspielerinnnen des Jahres landete mit vier Stimmen Ursina Lardi in Milo Raus „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ an der Berliner Schaubühne. Bester Schauspieler (7 Stimmen) ist nach Meinung der Kritiker Edgar Selge mit seiner Leistung in einem Houellebecq-Stück, das vom Hamburger Schauspielhaus aufgeführt wurde. Auch der Gorki-Schauspieler Dimitrij Schaad wurde für seine Rolle als Deutschlehrer in Yael Ronens „The Situation“ geehrt. Als „Bühnenbildner des Jahres“ wurde für seine Volksbühnen-Versiegelung der vor einem Jahr verstorbene Bert Neumann posthum geehrt.

 

Die Fachzeitschrift „Theater heute“ lässt jährlich etwa Kritikerinnen und Kritiker über die Auszeichnung abstimmen, und beginnt so die neue mit einem Rückblick auf die vorhergehende Theatersaison.

 

Details + Quelle: www.kultiversum.dewww.berlin.de

 

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